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DIE FRAU AN MEINER SEITE ODER WENN „ANDERS“ ALLTAG WIRD (5)

Mein Mann und ich hatten es aus unterschiedlichen Gründen vorgezogen, unseren gemeinsamen Therapeuten zu verlassen. Ich wendete mich diesmal an eine Dame. In der ersten Stunde ging sie gleich aufs Ganze und fragte mich, warum ich Angst vor einer Trennung hätte, ob es finanzielle Sorgen wären. Ich bekam eine Hausaufgabe auf. Sie bestand darin, mich schlau zu machen, wo ich gegebenenfalls finanzielle Unterstützung bei einer Trennung erhalten könnte und für mich abzuklären, ob ich mit all dem, was dann unter dem Strich zur Verfügung stehen würde, meine beiden Kinder und mich über die Runden bringen könnte. Also recherchierte ich, frage nach, machte mich schlau. Das Ergebnis lautet: Ja, wir würden es schaffen, es würde eng, aber ja, es ginge. Im Verlauf dieser Hausaufgabe wurde mir aber noch etwas klar: egal ob ich mit den Kindern gehen konnte oder nicht, ich WOLLTE nicht! Was ich brauchte, war Hilfestellung dabei, aus der momentanen Situation eine für mich Lebbare zu machen. Eine die mich nicht kaputt machte. Das war wohl der Moment, in dem ich mich zum ersten Mal, seit Beginn dieses – sagen wir mal – Dilemmas, voll auf mich konzentrierte. Ein komplett neues Gefühl, aber nicht schlecht, fand ich jedenfalls.

Auch Matthias wandte sich an einen anderen Therapeuten, den er in einem der von ihm genutzten Foren fand und bei dem er wieder erstaunlich schnell einen Termin bekam. Er ging davon aus, dass der Neue da weitermachte, wo der Alte aufgehört hatte, doch da lag er falsch. Das ging ihm natürlich nicht schnell genug, wollte er doch endlich mit der ersehnten Hormonbehandlung anfangen. Entsprechend Druck baute er auf, nicht nur bei der Therapie sondern auch bei mir. Während ich in meinen Foren noch mit anderen Betroffenen darüber diskutierte, ob es nicht doch eine Kompromisslösung geben könnte, war er schon meilenweit entfernt von allem Anderen als der „Komplettlösung“. Er rannte mir einfach davon, dachte ich immer öfter, und ich kam nicht hinterher, mir ging die Puste aus. Irgendwann bekam er das dann auch mal zu hören. Allerdings nicht von mir, sondern in einer Diskussionsrunde in einem von uns beiden genutzten Forum. Da hieß es klipp und klar, er solle das Tempo rausnehmen, weil er so seine Frau nicht mitnehmen würde. Große Hoffnung, dass es Wirkung zeigen würde, machte ich mir nicht.

Neben all den emotionalen und geistigen Problemen, die wir in dieser Zeit so wälzten, gab es aber auch noch ganz bodenständige. Zum Beispiel das der passenden, alltagstauglichen Damenbekleidung für Matthias. Wir nahmen uns vor, zum wiederholten Male seinen innigen Wunsch nach einer Damenjeans anzugehen. Im örtlichen Einkaufszentrum gab es einen kleinen, nicht gerade preiswerten, dafür aber gut sortierten Jeansladen. Den beglückten wir. Da standen wir also in dem engen Shop und als eine junge Verkäuferin, so Anfang 20, auf uns zukam, sagte ich mein Sprüchlein auf: „Wir hätten gerne eine Damenjeans für meinen Mann.“ Sollte die junge Dame irritiert gewesen sein, so überspielte sie es gut. Souverän fragte sie nach seiner Konfektionsgröße. Die Herrengröße konnte ich ihr natürlich nennen, aber was das für eine Damengröße sein könnte, wusste ich nicht. Die Angestellte schien ihr Handwerk zu verstehen. Denn bereits kurz nachdem ich Matthias in der Umkleide geparkt hatte, schleppte sie Hose um Hose herbei. Nach ca. einem halben Dutzend vergeblicher Versuche kam mein Mann schließlich Freude strahlend hinter dem Vorhang hervor und verkündete, diese passe wie angegossen. Ein Blick auf das Preisschild ließ mir kurzfristig das Blut in den Adern gefrieren, doch was soll´s dachte ich. Endlich Erfolg gehabt! Ich hatte schon das Portemonnaie in der Hand, als mein Blick auf einen Angebotstisch mit wesentlich preiswerteren Hosen in der Nähe der Kasse fiel. Ich frage die Verkäuferin, was es denn mit diesen auf sich hätte. Sie schaute mich entgeistert an und meinte, dass seien doch DAMENJEANS! „Ja gute Frau“, hob ich an, „genau das wollten wir doch. Was hat er denn jetzt für eine?“  „Eine HERRENJEANS natürlich!“, kam es pikiert zurück. Während wohl alle Beteiligten noch mit den Augen rollten, trollte sich Matthias wieder in sein kleines Verlies und harrte der Hosen, die da kommen sollten. Wie durch ein Wunder war mein Mann auch hier erfolgreich. Und zum großen Verdruss der Verkaufskraft passte ihm sogar in eine Kleidergröße kleiner als ihr selbst. Derweil sie wohl noch mit ihrem Schicksal haderte, zogen wir beide Freude strahlend davon. War schon ein skurriles Gefühl, öffentlich in einem Geschäft eine FRAUENjeans für meinen MANN gekauft zu haben. Unsere Freude über diesen Erfolg währte aber nur kurze Zeit. Etwa eine Woche später rief mich eine von meinen eingeweihten Freundinnen an und erzählte, wir stünden in der Zeitung. Ich verstand nicht genau, was sie meinte. Dann schickte sie mir den Link zu dem entsprechenden Artikel. Es ging ganz allgemein um Einzelhandel. Angestellte wurden mit ihren unglaublichsten Erlebnissen zitiert. Und wie der Teufel es so wollte, war unsere Jeansverkäuferin auch unter den Genannten. Allerdings hatte sie die Tatsachen so verdreht, dass sie schließlich als Heldin da stand und wir die dummen Kunden waren. Noch dazu war es offensichtlich, dass es dabei nur um uns gehen konnte, denn in unserer kleinen Stadt gibt es nicht so viele Männer mit einer öffentlichen Vorliebe für Damenbekleidung. Es  hat nicht viel gefehlt und ich wäre wie eine Löwin brüllend in diesen Laden gestürmt, um der Lady was von Diskretion und Ähnlichem zu erzählen. Wir beteten inbrünstig, dass niemand auf die Idee kam, zum Beispiel unsere Kinder darauf anzusprechen.

To be continued …

DIE FRAU AN MEINER SEITE ODER WENN „ANDERS“ ALLTAG WIRD (3)

Nach der für mich so beruhigenden Aussage von Matthias, dass er auf gar keinen Fall seinen Körper mit Hormonen zu Leibe rücken wollte, kam eine Phase der intensiven, manchmal auch recht hitzigen Gespräche. Sie sollte ca. drei Wochen dauern. Während dieser Zeit unterstützte ich ihn bei der Suche nach Damenbekleidung. Gemeinsam schauten wir in den örtlichen Geschäften, in dene wir jedoch nichts Adäquates fanden. Wir dehnten den Radius auf das Online-Angebot aus. Viel erfolgreicher gestaltete sich das aber auch nicht. Denn im Vordergrund sollte es ja irgendwie alltagstauglich sein, so dass es nicht auf Anhieb auffiel, er es vielleicht auch abends auf dem Sofa mal anziehen konnte. Immer noch stand die Damenjeans ganz oben auf der Wunschliste. Mein Mann in Frauenkleidung war nach wie vor nicht der Traum meiner schlaflosen Nächte, aber ich wollte ihm, uns helfen, es lebbar zu machen. Um die Umsetzbarkeit drehten sich auch in der Hauptsache unserer Gespräche in dieser Zeit. Im Mittelpunkt stand oft die Frage, wie das funktionieren sollte, ohne dass Kinder, Kollegen, Nachbarn oder Freunde davon Wind bekamen. Ob das dann konform mit der Vorstellung ging, wie er es leben WOLLTE, war etwas, was ich gedanklich für mich anschnitt, aber schnell in einer meiner geliebten Schubladen verschwinden ließ. Kompromisse war zu diesem Zeitpunkt eines meiner Lieblingswörter, auch wenn die Heftigkeit unserer Diskussionen das gelegentlich ad absurdum führte. Mit dem Status Quo war ich bereit zu leben und ging davon aus, er auch. Großer Fehler, denn Wunschdenken setzt sich selten durch und für Kompromisse braucht man immer zwei, die darauf eingehen.

Der Tag, an dem ich die Kündigung für mein Traumschloss erhielt, kam. Dabei fühlte ich mich gerade recht gut und stark, was mich leichtsinniger Weise zu einer fatalen Bemerkung verleitet.  Auf mein dahin geplappertes „Die Hormonbehandlung trifft ja auf dich gar nicht zu.“ überreichte mir Matthias das Kündigungsschreiben mit den sehr ernst gemeinten Worten „So weit weg bin ich ja von den Hormonen und einer Operation ja gar nicht.“ Rummmmsss … unsanft landet ich auf dem Boden eines sehr tiefen Loches, dessen Wände glitschig und mit den Fetzen meiner sorgsam gehüteten Schubladenausreden behangen waren. Ob und was ich ihm in diesem Moment geantwortet habe, weiß ich nicht mehr. Erinnern kann ich mich an Tage, die mir depressiv erschienen. Komischerweise zweifelte ich nie an meinen Gefühlen für Matthias, umso mehr jedoch an der Umsetzbarkeit seines Wunsches in unserer Familie, an der vormals bereits diskutierten Lebbarkeit. Ein Mann in Frauenkleidung an meiner Seite, das war noch ein Kompromiss den ich einzugehen bereit war. Aber mein Mann eine ganze Frau?! DAS war etwas, das ich mir weder vorstellen konnte noch wollte. So gut es ging versuchte ich meinen angeschlagenen Gemütszustand, die vielen Tränen, vor den Kindern zu verstecken. Zwiebeln schälen wurde zur beliebten Ausrede.

Die folgenden Tage waren von unseren Ängsten geprägt. Meine hatten die Prämisse, meinen Mann als Mann zu behalten, seine natürlich konträr dazu, unbedingt eine Frau zu werden. Denn nun stand fest, Matthias wollte den ganzen Weg gehen. Verzweifelt suchte ich nach Gründen für seinen – in meinen Augen unerträglichen – Wunsch, zur Frau zu werden. Ich war mir sicher, dass es in seiner Vergangenheit, seiner Kindheit, irgendwelche tiefgreifende Einschnitte gab, die das verursacht hatten … schließlich hat jeder seine persönliche Leiche im Keller. Dabei verdrängte ich völlig, dass mein Schubladendenken der vergangenen Monate und Jahre mich ja erst kürzlich so  kläglich im Stich gelassen hatte. Aber es musste einfach partout ein Grund her, der mir bestätigte, dass das alles ein schlechter Traum war, dass Matthias nicht transsexuell war. Gleichzeitig machte ich mich im world wide web schlau und fand tatsächlich  einen Blog, in dem eine Frau, die sich hatte umoperieren lassen, nun bitterlich bereute, dies getan zu haben. Wieder und wieder fragte ich ihn, ob dieser Schritt wirklich sein müsse, ob er darauf nicht verzichten könne, nicht kompromissbereit sei. „Es ist ein Oneway-Ticket!“ versuchte ich ihm klar zu machen. Je mehr ich so auf ihn einwirkte, desto größer wurde natürlich seine Angst, mich zu verlieren, doch er ließ sich nicht abbringen. Verzweifelt grub er aus seiner Vergangenheit eine Situation aus Bundeswehrzeiten aus, in der man ihn als schwul bezeichnet hatte und nutzte dieses Argument, um zu bekräftigen, dass er nun endlich richtig liege. Zu seinen Verlustängsten kam zwei weitere große Sorgen dazu: Immer wieder stand die Frage im Raum, wie er die geplante Veränderung seinem Umfeld, seinen Kollegen und Freunden erklären solle. Außerdem bereitete es ihm großen Kummer, wie er wohl als Frau aussehen würde. Seine sehr markant-männlichen Gesichtszüge bereiteten ihm große Kopfschmerzen. Perfektionistisch wie er nun mal veranlagt war, wollte er doch gerne ein gewisses Maß an fraulicher Schönheit umsetzen.

Unsere Gespräche nahmen immer mehr an Heftigkeit zu, oftmals waren sie lautstark. Aber ein befriedigendes Ergebnis für beide erzielten wir nicht. Die Verzweiflung auf beiden Seiten nahm zu und so kam es, wie es kommen musste. Eines Abends, mitten in einem handfesten Streit, brach Matthias zusammen. Schluchzend und bebend sank er auf den Küchenfußboden vor dem Kühlschrank in sich zusammen, unfähig sich zu bewegen oder zu sprechen. So hatte ich ihn noch nie erlebt, so totunglücklich. Das wollte ich nicht, ich fühlte mich unendlich hilflos. Dennoch war ich nicht in der Lage, ihm weiter entgegenzukommen, einfach ja und Amen zu allem zu sagen. Gemeinsam kamen wir an diesem Abend zu der Erkenntnis, dass wir in einer Sackgasse feststeckten, aus der wir alleine nicht mehr herausfanden. Wir brauchten Hilfe von außen. In einem Therapeut sahen wir einen praktikablen Lösungsansatz.

To be continued …

DIE FRAU AN MEINER SEITE ODER WENN „ANDERS“ ALLTAG WIRD (2)

Die etwa zehn jährige Ruhephase nahm ein jähes Ende, als Matthias mir eines Tages eröffnete, dass er gerne eine Damenjeans haben möchte. Wie immer versuchte ich es erst mit plausiblen Gegenargumenten: Der Schnitt ist ganz anders, da passt du nicht rein. Doch ich stieß auf taube Ohren und auch auf meine Frage, was er denn damit wolle, erhielt ich keine zufriedenstellende Antwort. Notgedrungen sah ich mich gezwungen, ihn anders zu überzeugen und so nahm ich die Peinlichkeit auf mich und fuhr mit ihm shoppen. Natürlich passte keine der Hosen, die ich ihm mit hochrotem Kopf in die Kabine brachte. So traten wir die Heimfahrt ohne Hose an und ich dankte Gott, dass dieser Kelch an mir vorbei gegangen war, ohne irgendetwas zu hinterfragen. Doch der scheinbare Sieg ließ mich nur ein paar Monate triumphieren, was er dann in die Schlacht warf, riss mir die Füße weg: Er wollte ein Polokleid und Sandalen! Die Diskussionen eskalierten. „Du hast sie doch nicht mehr alle, DAS kannst du draußen NIE anziehen!“ schrie ich ihn an, während mir zeitgleich bewusst wurde, dass meine Ausredenschubladen definitiv nicht die benötigte Auswahl parat hielten und ich endlich meine Augen Millimeter für Millimeter öffnen musste. In meiner Verzweiflung habe ich schon selbst angefangen, den gewünschten Dress zu suchen, nur um das Deckmäntelchen der Tarnung so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Bis mir in einer erneuten Debatte endgültig der Kragen platzte und ich ihn anfuhr: „Denk doch bitte mal darüber nach, WARUM  du das machst!?“ Dieser Satz brachte den Stein ins Rollen. Es kehrte kurzzeitig gespenstige Ruhe im Haus ein, während dessen Matthias sich überlegte, was er wirklich wollte, brauchte und wie er es in seinen Alltag integrieren konnte. Mein Abwehrpanzer bekam auch leichte Risse, ich war überzeugt, dass ich sein Anderssein im stillen Kämmerlein akzeptieren konnte. Redete mir ein, dass die Kinder ja nichts mitbekommen mussten, ich war ja schon versiert im Schönreden. Während einer erneut aufgeflammten Kleiderdiskussion platzte es dann endlich aus Matthias heraus: „Vielleicht will ich lieber eine Frau sein!“. Ich wollte alles hören, nur nicht die Wahrheit. Vor mir tat sich ein Loch auf, denn schlagartig wurde mir klar, was das bedeuten konnte. Egal wie es ausgehen würde, es war absolut lebensverändert. Für ihn, für mich, für die Kinder. Ich verfiel in eine Art Schockzustand, stand morgens auf,  ging zur Arbeit, erledigte diese mechanisch, immer begleitet von der Panik, dass man mir die neue Erkenntnis auf der Stirn ablesen könne. Ich dachte über die vergangenen gemeinsamen Jahre nach und erinnerte mich an eine Bemerkung einer Freundin, die Matthias Stimmungsschwankungen einmal als manisch depressiv bezeichnete. Jetzt kam es mir allerdings so vor, als hätte der MANN einmal im Monat schlichterdings seine Tage. Alle vier Wochen war er ein paar Tage lang unerträglich, dann wurde er wieder zum allerliebsten Kerl. Typisch Frau! Bedingt durch meinen Halbtagsjob hatte ich ein bisschen Freizeit. Die nutzte ich intensiv, um mich im Internet schlau zu machen. Ich recherchierte über Transvestiten, Cross-Dresser, Transsexuelle und alles, was damit zusammenhing. Die ersten beiden Varianten gefielen mir sehr gut, passten in mein Verdrängungsdenken. Verwandelten sich da doch die Protagonisten nur zeitweise, blieben den Rest der Zeit MÄNNER. Ich begann mir wieder einzureden, dass alles halb so schlimm sei, mein Mann nur einen Fetisch für Frauenkleider hätte. In den langen Gesprächen, die auf das nachdenkliche Schweigen folgte, bestätigte mich Matthias auch in diesen Gedanken. Auch er hatte sich schlau gemacht und wies eine Hormonbehandlung vehement von sich: „Ich tue doch meinem Körper nichts an!“. Beruhigt konnte ich ihm da ja versichern, dass es nicht transsexuell sei, sondern lediglich den intensiven Wunsch hege, seine innere Weiblichkeit auszuleben. Wir konnten uns allerdings noch nicht überwinden, die Kinder einzuweihen. Zwar hatten sie in den letzten Monaten sehr viel mitgemacht hatten. All die Streitereien, deren Ursache ihnen ja nicht bekannt war, all die emotionalen Hochs und Tiefs von Mama und Papa. Doch wir waren uns sicher, dass Matthias seine weiblichen Züge nur in ihrer Abwesenheit ausleben würde. Wie sehr wir uns darin täuschten, sollte uns ein paar Monate später mit großem Schreck in die Glieder fahren. Auch andere ließen wir erst einmal nicht hinter unsere zugezogenen Vorhänge schauen. Matthias war fürs Erste zufrieden und ich hatte meine Harmonie, meinen Frieden wieder. Auch wenn ich mich immer wieder fragen musste, ob ich es nicht schon vorher bemerkt hatte. Doch getreu dem Motto „Lass mich in Ruhe und mach“ hatte ich immer wieder ja zu den kleinen oder großen Veränderungen gesagt, mich der Schubladenausreden bedient und irgendwie meinen Frieden erhalten. Das ständige Streiten und Diskutieren war so anstrengend und ich betete inbrünstig, dass es jetzt ein Ende hätte. Doch nicht jedes Gebet wird erhört, dass lernte ich kurz danach

To be continued soon …