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DeTox – Protokoll eines Selbstversuches (5)

Wie versprochen habe ich tatsächlich das ganze Wochenende noch brav ausschießlich flüßig gelebt. Und es lief wider Erwarten immer besser. Zwar knurrte es gelegentlich auffordernd im Bauch, aber nichts tat mehr weh und ich habe mich auch  nicht schlapp gefühlt. Dabei war das Wochenende sehr arbeitsintensiv! Sowohl Samstag als auch Sonntag zeigt mein Schrittzähler abends mehr als 15.000 Schritte an und auch ansonsten gab es eine Menge anstrengende Arbeit zu erledigen. Besonders stolz bin ich auf die Tatsache, dass ich mich vom absolut köstliche duftenden und malerisch aussehenden Blechkuchen am Sonntag nicht verführen ließ. Den habe ich den ganzen Tag verkauft und blieb trotzdem standhaft! Kurz auf die Schulter klopf …

Montagmorgen war dann in aller Herrgottsfrühe Großeinkauf angesagt. Dies galt besonders der Obst- und Gemüseabteilung.

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Ich durfte ja endlich wieder ein bisschen feste Nahrung zu mir nehmen, zumindest in eben dieser Form. Da ich mich noch nicht so an Rohkost rantraue, wählte ich Gemüsesorten, die auch prima schmecken, wenn man sie nur kurz in Gemüsebrühe blanchiert oder leicht in einem Hauch von Olivenöl anbrät und gar dünstet. Vom Einkaufen zurück zelebrierte ich mein Frühstück wie ich es schon lange nicht mehr getan habe. Ich schnitt einen Apfel und eine halbe Banane in kleine Stücke, drapierte sie auf einem Kuchenteller und aß sie genüsslich mit der Gabel. Was ein Hochgenuss. Ich kaute und kaute und kaute ..

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Da ich jetzt ja wieder Vitamine in fester Form einwerfen konnte, fuhr ich den Obstsaftverbrauch etwas zurück, bzw. verdünnte das Ganze etwas mehr, zumal mir die Süße der Säfte auch langsam zu viel wurde. Auch Gemüsebrühe strich ich wieder vom Speisezettel, denn mittags gab es ja darin blanchiertes Gemüse und ich nahm einfach davon einen kräftigen Schluck. Nach wie vor hielt ich den Kaffeekonsum sehr kurz, vielleicht drei Tassen am Tag und auch die Zigaretten blieben bei den 10 bis 15. Ich fühle mich rund um wohl, die alte Energie ist wieder da. Schon morgens renne ich in den Keller zur Wäsche, ohne – wie vorher – darüber zu lammentieren, wie anstrengend das doch ist.

Einen Nachteil hat die neu entdeckte feste Nahrung aber doch. Mit dem Füllen des Magens kam das Meckern, wenn nichts mehr drin war, sprich es knurrte und fühlte sich nach Hunger an. Aber noch half ein großes Glas stilles Mineralwasser darüber hinweg. Ach ja, nach so langer Kauabstinenz bekam ich tatsächlich Muskelkater vom besonders gründlichem Zuermalmen der Nahrung. Aber das nahm ich gerne in Kauf! Der große Vorteil dieser 10 Tage waren gut 5 Kilo weniger auf der Waage. Da meckern wir mal nicht über ein bisschen ziehen in den Wangen … lalalala.

Ab nächste Woche geht es weiter mit Salat und Rohkost. Vielleicht teste ich dann auch mein geliebtes Naturyoghurt morgens wieder an. Mit Fleisch – sprich Geflügel oder auch Fisch – warte ich noch eine Woche und noch mindetens zwei Wochen mit Kohlenhydraten. Natürlich immer vorausgesetzt, es geht mir weiterhin so gut!

To be continued ….