Archiv der Kategorie: KATE GOES

KATE GOES … POLITICS

Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mir ein Parteibuch in die Tasche gesteckt habe. Denn eigentlich müsste die Partei, die für mich das Richtige ist, erst  noch erfunden werden. Im Prinzip ist es so, dass ich mit einzelnen Punkten der meisten Parteien in irgendeiner Art und Weise konform gehe. Aber ich gehe davon aus, das geht den meisten Anderen auch so. Bei uns in der Familie gibt es auch keine Traditionspartei. Meine Großeltern wählten zwar Zeit ihres Lebens die SPD, meine Mutter jedoch genauso lange die CDU. Ich persönlich habe mich von dem Moment an, wo ich berechtigt war, meine Kreuzchen zu machen, ein bisschen ausprobiert. Es dauerte eine Weile, bis die Kreuzchen permanent bei der SPD landeten. Und das hat die Partei Helmut Schmidt zu verdanken.

Wie ja schon vielfach hier zu lesen war, habe ich zu einigen Dingen eine Meinung. Mit der habe ich noch nie so wirklich hinterm Berg gehalten. Allerdings gehöre ich auch nicht zu den Leuten, die nur meckern, sondern ich versuche zumindest, auch mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln eine Verbesserung der Lage zu erreichen. Mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg, aber Versuch macht klug, oder wie heißt das so schön. Genau einen solchen startete ich, kurz nach meinem Umzug nach Weiterstadt, als eine für viele Anwohner unseres Wohngebietes unerträgliche Verkehrssituation dazu führte, dass die Menschen etwas ändern wollten. Mit ein paar unverzagten gründete ich eine Bürgerinitiatve, etwas laienhaft noch, aber immerhin mit dem Hintergedanken, uns Gehör und der Riedbahn etwas mehr Ruhe zu verschaffen. Das ich damit ausgerechnet dem SPD-Baron der Riedbahn auf die Füße trat, war mir nicht bewusst. Nach einem kurzen Schlagabtausch musste ich zugeben, dass wir eigentlich das Gleiche wollten. Da unsere Bürgerintiative sich langsam aber sicher zur One-Woman-Show entwickelte, zögerte ich nicht allzu lange und steckte mir das rote Parteibuch in die Tasche um vielleicht auf diesem Wege mehr zu erreichen. Inzwischen hat sich die Situation tatsächlich um Einiges entschärft. Die Stadt hat Regularien gefunden, die überdimensionierten Verkehrsströme an besonders einkaufsstarken Tagen schneller abfließen zu lassen. Und auch ich habe einen Weg gefunden, mir weiterhin Gehör zu verschaffen und meine Ideen einzubringen.

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Seit April letzten Jahres sitze ich für die Weiterstädter SPD im Stadtparlament und zusätzlich im Haupt-und Finanzausschuss. Eine ganz interessante Erfahrung, auch wenn ich vor allem über die kommunale Finanzwelt noch so einiges Lernen muss. Mehr dazu HIER.

Was mich alledings manchmal den Kopf schütteln lässt, ist die Diskussionskultur in diesem Hause. Da gibt es Menschen, die sind prinzipiell erst mal dagegen, egal von welcher Seite der Vorschlag oder Antrag kommt, auch egal, ob sie in der letzten Legislaturperiode genau diesen Antrag einmal selbst gefördert haben und noch egaler, wenn das Thema längst vom Tisch ist, sprich beschlossen oder abgelehnt oder sonstwie reguliert. Kämen da wenigstens Argumente, denen man auch nur im Ansatz folgen könnte, ein Hauch von Akzeptanz oder Verständnis entgegen bringen könnnte. Aber nichts dergleichen. Wie soll man diskutieren, wenn man lediglich die Möglichkeit hat, dem Gegner seine eigene Unzulänglichkeit entgegenzuhalten, weil alles andere nicht fruchtet.

Diskutieren will gelernt sein. Man darf nicht vergessen, dass es sich dabei um ein ständiges Geben und Nehmen handelt, um ein Miteinander, nicht Gegeneinander. Ich mache es für mein Leben gerne. Und habe seit einigen Jahren einen hervorragenden Trainer und Sparingspartner in Form meines Nachbarn gefunden. Natürlich gibt es auch Momente, in denen er mich bis zur Weißglut reizt und ich ihn am liebsten via One-Way-Ticket auf den Mond befördern würde. Aber das storniere ich immer ganz schnell wieder, denn es macht einfach zu viel Spaß, sich über alles … aber auch wirklich ALLES … gepflegt austauschen zu können.

KATE GOES … FASCHING

Karneval, Fasching, Fasenacht, Fastelovend, närrische Zeit, dolle Zeit, fünfte Jahreszeit oder wie auch immer man in den unterschiedlichen Landstrichen zu dem Zeitraum vom 11.11.2017 bis Aschermittwoch sagt. Genau so verschieden sind die Schlachtrufe, die landauf landab auf Sitzungen und im wilden Umzugsgetümmel gebrüllt werden. Da gibt es das klassische Alaaf und Helau. Weit verbreitet sind auch Ahoi oder Alleh hopp, Äla wird genauso geschmettert wie Awaaf. Exotischer ist dann schon Wau-Wau oder gar Puff-Puff-Puffer. Letzteres hat keine Affinität zum Rotlichtmillieu sondern huldigt vielmehr dem sehr anständigen Beruf des Eisenbahners am Niederrhein. Manch einer preist auch das regionale Gemüse, wie etwa die Hülster ihren Breetlook (Breitlauch) oder die Griesheimer mit Hi Schlott ihre weithin riechbare geliebte Zwiebel. Die beiden Klassiker Helau und Alaaf haben auch ihre Bedeutung. Helau stammt zum Beispiel vom antiquierten Wort „hellauf“ ab, was so viel aussagen soll, wie laut heraus lachen. Andere vermuten den Ursprung im „Halleluja“ oder gar „Hölle auf“, in Anlehnung an den Umstand, dass zur Fastnacht ja ursprünglich mal der Winter und seine bösen Geister verbannt wurden. Alaaf dagegen, so munkelt man, kommt vom „All ab“, sprich „Platz da, jetzt kommen die Jecken“. Es könnte aber auch seine Ursprung im keltischen Trinkgruß „Alaf“ haben, was so viel bedeutet wie Glück und gerne anlässlich dem Ritual des Gesundtrinkens geschmettert wurde.

Doch was habe ich mit all dem am Hut? Gute Frage! Eigentlich rein gar nichts. In meinem Heimatort war Karneval ein ziemlich unbeschriebenes Blatt. Umzüge gab es nicht. Die Kinder konnten sich am Rosenmontag in der Schule verkleiden. Das alleine stieß schon auf einige Hindernisse, denn bei uns gab es jede Menge evangelische Freikirchen-Anhänger, die diesen Mummenschanz nicht gerne sahen und deshalb ihre Kinder oftmals an Fasching gar nicht erst in die Schule schickten. In der Grundschule musste ich diesen Verkleidungswahn mitmachen, war doch ausgerechnet auch noch meine Mutter an der gleichen Schule Lehrerin. Mit dem Katzenkostüm lebte ich halbwegs gut, Mietzen und die Farbe schwarz hatten bei mir schon sehr früh ein Stein im Brett. Als meine Tante mich dann allerdings in ein Riesenbaby verwandelte, da hörte der Spaß definitiv auf.

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Nach dem Abitur verschlug es mich studien- und arbeitstechnisch für knapp zweieinhalb Jahrzehnte in und um die karnevalistische Hochburg Bonn. Hier gab es keine Entkommen, es sei denn durch Flucht über die närrischen Tage. Gegen Spaß ist ja prinzipiell nichts einzuwenden und ich gehöre ganz bestimmt zu den Menschen, die gerne und viel lachen, auch mal über einen schlechten Witz. Aber dieser Freibrief an Karneval, sich daneben benehmen zu dürfen, dass finde ich furchtbar. Da wird geküsst und gegrabscht, ob erwünscht oder nicht spielt keine Rolle. Alkoholleichen jeden Geschlechts und Altersklasse gehören zum Straßenbild genauso wie die Müllberge. Sicherlich gibt es auch viele Narren, die sich zu benehmen wissen, doch fallen wie immer die Negativbeispiele besonders ins Auge. Hautnahe Erfahrungen mit dem Fastelovend musste ich dann machen, als es mich in ein kleines Dorf zwischen Bonn und Köln verschlug. Obwohl der Ort wirklich überschaubar war, gab es natürlich einen entsprechenden Karnevalsumzug. Den ersten in der Region, hier wurde an Weiberfastnacht der Grundstein für tagelanges Dauerdelirium gelegt. Neben den begleitenden Müllbergen in den Straßen, wurden Vorgärten regelmäßig zu öffentlichen Toiletten, die all das aufnehmen mussten, was ein menschlicher Körper so von sich geben konnte. Nachbarn, die sonst den Mund zum grüßen nicht aufbekamen, knutschten an einem rum ohne zu fragen, nur um am Aschermittwoch wieder in eisiges Schweigen zu verfallen. Da ich aber inzwischen zwei Kinder hatte, kam ich um das Getümmel nicht völlig herum. Rückblickend lässt sich auch das eine oder andere positive Haar am Rheinischen Karneval finden. Der örtliche Kindergarten begleitete den Faschingszug stets mit einer Gruppe. Gemeinsam wurde ein Motto ausgesucht, einheitliche Kostüme meist selbst genäht, Wurfmaterial organisiert und dann ging es los mit den Zwergen und vielen Eltern. Meine Große lief schon mit, die Kleine war noch nicht im Kindergarten, doch begleitete sie uns im eigens zum Planwagen umgebauten Bollerwagen. Just am Weiberfastnachtsdonnerstag kam der Winter zurück und so zog unsere Cowboy- und Indianerschar im dicken Schneegestöber durch die Straßen. Zum Glück sind Kamelle bunt, die ließen sich auch im Schnee finden. Während wir alle langsam aber sicher zu Schneemännern wurden und froren wie die Schneider, saß meine Kleine im mit Schaffellen ausgelegten Bollerwagen, zugebutzelt so dass nur noch der Cowboyhut auf dem mit einem Schnurrbart verziertem Gesichtchen zu sehen war … und verschlief selig den ganzen Spaß. Damit schaffte sie es sogar auf die Titelseite der lokalen Tageszeitung.

Als ich dann 2010 endgültig die Flucht aus dem karnevalverseuchten Rheinland antrat, dachte ich, ich wäre hier in Sicherheit. Doch was lese ich als einen der ersten Artikel in der hiesigen Tageszeitung: In unmittelbarer Nachbarschaft, in Dieburg, gibt es den größten Karnevalsverein ein Deutschland! Alla, was soll´s … es zwingt mich ja keiner, diese aufgesetzte Lustigkeit mitzumachen. Eine der wenigen Ausnahmen wird der heutige Abend sein, denn unser Prinzenpaar Sandra II und Stephan I haben mich eingeladen, dem Rosenmontagsball am Hofe des Prinzen beizuwohnen … ohne Kostüme … in Abendgarderobe … und wann habe ich schon mal Gelegenheit mein langes Kleid auszuführen.

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Ein dreifaches Weiderscht Helau!!!

KATE GOES IT … ODER WENN ALTER WEISHEIT BRINGT!

Meine erste Erfahrung mit so etwas Ähnlichem wie IT machte ich in der 11. Klasse, Wahlfach Computerprogrammierung. Ich wollte da unbedingt rein, auch wenn ich keinen dieser damals so beliebten C 64 Kästen zu Hause stehen hatte. Irgendwie war ich der irrigen Annahme, dass das etwas mit Mathematik zu tun hatte und darin war ich verdammt gut. In diesem Kurs waren dann auch lauter „Experten“, allesamt Jungs. Mir wurde sehr schnell klar warum, denn dieses eigenwillige System, die hinter der Programmiersprache BASIC stand, konnten nur männliche Zeitgenossen verstehen, dass hatte nichts mit weiblicher Logik zu tun, überhaupt mit Logik! Ein glattes Mangelhaft auf dem Halbjahreszeugnis ließ jeden Zweifel darüber sterben und mich den Kurs verlassen.

Ein paar Jahre Pause in Sachen Computer taten mir ganz gut, doch dann wurde der Umgang mit den Zauberkästen wieder unvermeidlich. Das Verfassen der Diplomarbeit stand an und die Zeiten, wo man diese in die Schreibmaschine hämmerte, Diagramme und Grafiken mit Buntstift penibel gestaltete, ausschnitt und aufklebte … ja die waren längst vorbei. Zu meinem Leidwesen saß ich auch noch an einer sehr Labor lastigen Arbeit, sprich viele Diagramme, viele Grafiken, wenig Text. Letzterer war schnell eingetippt. Auch Tabellen waren, Exel sei dank, schnell kreiert. Doch dann hörte der Spaß auf, denn Exel war definitiv zu doof, um zu kapieren, wie meine Grafiken auszusehen hatten. Die Deadline zur Abgabe rückte immer näher, der PC mehr als einmal kurz davor, aus dem Fenster zu fliegen, mein damaliger Freund kam mit Kamillentee kochen kaum noch hinterher. Um Dampf abzulassen bin ich bestimmt zwei Mal täglich mit dem Rad in einem Affenzahn bis hinter Bad Godesberg gerast – einfache Strecke ca 12 Kilometer. Doch meiner weiblichen Überzeugungskraft sei Dank, irgendwann hatte auch der PC kapiert, wie die Bildchen aussehen sollten.

Von da an vertiefte sich meine Affinität zu diesem Wunderwerk an Technik ein wenig. Ich surfte vergnügt vor mich hin, nicht ahnend das ein Antivirusprogamm kein Grippemedikament ist. Der unvermeidliche Tod meiner Festplatte ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Doch wie heißt es so schön: Learning by doing. Inzwischen gelingt es mir, den Laptop zu bedienen, ohne dass die Selbstzerstörung aktiv wird. Facebook, Google, WordPress, Xing und Co machen das, was ich von ihnen erwarte. Dem netten Herrn vom 1&1 Techniksupport bin ich haushoch überlegen, auch er weiß dank mir jetzt, wie meine Fritzbox am besten zu rekonfigurieren ist. Ohne mein Smartphone fühle ich mich nackt, auch wenn ich ihm noch beibringen muss, dass man nicht gleich den Geist aufgibt, nur weil man mal baden geht oder auf einen harten Untergrund fällt. Wird schon noch, keine Sorge!

Ist es bei dieser Entwicklung nicht vorbestimmt, dass ich seit einem Monat in einer IT-Security Firma arbeite? Ja genau! Hätte ich mir selbst nicht träumen lassen. Aber keine Sorge, meine wirklich überaus freundlichen Kollegen verkraften das schon. Und auch ich werde den komischen Mischmasch aus Normalo-Deutsch und IT-English irgendwann verstehen und aus dem FF beherrschen … wäre doch gelacht wenn nicht! Denn auch im hohen Alter von beinahe 50 Lenzen sollte man sich seinen Herausforderungen stellen. Hält jung und flexibel … glaubt es mir!

Photocredit: Tim Reckmann, pixelio.de

KATE GOES GARDEN …ODER DIE METAMORPHOSE VOM HÄSSLICHEN ENTLEIN ZUM PUBERTIERENDEN SCHWÄNCHEN

Um es gleich mal vorweg zu schicken … meine Erfahrung mit einem eigenen Garten beruhte bis vor ca. 18 Monaten auf die Bepflanzung und Pflege von allerhöchstens drei Balkonkästen und ein paar sehr genügsamen Kübelpflanzen. Doch dann zogen wir in ein Haus mit mehreren Hundert Quadratmetern „Grünfläche“ drum herum. Im ersten Sommer beschränkte ich mich auf die rudimentäre Pflege des vorhandenen Blumenbeetes, was an und für sich schon ein Akt war. Doch dann geschah in den dunklen Wintermonaten um den Jahreswechsel Folgendes mehr als einmal: In den späten Abendstunden hörte ich Schritte auf dem das Haus umgebenden Kiesweg. Bis ich zur Tür draußen war, sah ich im Höchstfall noch eine Gestalt mit dunklem Kapuzenpulli davon rennen. Ich rief die Polizei an und dort sagte man mir: Lichten Sie den Garten, so dass er von der Straße aus einsehbar ist und schaffen Sie sich eine Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder an. Da ich genau diesen Rat bereits von meinem Lieblingsnachbarn erhalten hatte, machte ich mich daran, ihn endlich in die Tat umzusetzen. Dazu sei noch erwähnt, dass dort, wo jetzt grünes Gras zu sehen ist, die Bäume bis auf den Boden beastet waren, darunter sich im besten Fall Moos befand und die Büsche entlang der Straße zu einer Art verfilzten Hecke zusammen gewachsen waren. Mit Hilfe eben jenes Nachbarn, eines weiteren Bekannten mitsamt seines Traktors plus Anhänger und Kettensäge, machten wir uns über die überdimensionierten Friedhofsgewächse her und schaukelten schließlich 600 kg Baumschnitt im Schneckentempo per Trekker über die Bundesstraße zur örtlichen Kompostierungsanlage. Waghalsige Klettermanöver auf der Terrassenmauer brachten die Außenbeleuchtung perfekt justiert zum Einsatz. Danach entließ ich die hilfreichen Herren, spukte in die (behandschuhten) Hände und machte mich über den „Rest“ her.

Es galt die Büsche der „Filzhecke“ zu lichten, die Rabatten vom Unkraut zu befreien und dann das Moos … das MOOS … zu entfernen. Nun, ich wusste ja, dass es Rollrasen gibt. Aber nun weiß ich auch, dass es Rollmoos gibt. Bahnenweise habe ich es vom Untergrund geschabt und in blaue Müllsäcke gepackt … es wurden fast 20. Zum Glück wurde es irgendwann dunkel und ich musste aufhören, denn es war inzwischen wie ein Sucht … hier ein Hälmchen … da ein Blättchen … zupf … rupf … schnipp … schnapp!

Während ich mein Tageswerk mit einer Flasche Bier feierte, darüber sinnierte, wie oft ich wohl mein Auto beladen müsste, um die vielen Kubikmeter Astabschnitt der Sträucher und die blauen Säcke zur Kompostanlage zu schaffen, checkte ich meine Mails und bekam erst mal einen Lachflash. Meine Vermieterin hatte mir geschrieben und für den morgigen Tag die Gärtner angekündigt, die sich „ein bisschen“ um den Garten kümmern sollten. Die Herren staunten dann nicht schlecht, als sie meine Vorarbeit sahen. Gerne erklärten sie sich bereit, den Grünmüll zu entsorgen und dann Gras aus zu sähen. Und so habe ich nun vor dem Haus meine kleine Oase ….

Inzwischen ist das Gras ordentlich gewachsen, ich habe meine ersten Erfahrungen im Rasen mähen gemacht – ja, ich bin natürlich auch einmal über das blöde Kabel gefahren – zwischen den Büschen an der Straße ziert roter Rindenmulch den Boden, es blühen Rosen, Dahlien, Nelken, Glockenblumen und vieles mehr im Blumenbeet, Solarleuchten lassen im Dunkeln den Kiesweg und die Keramikschnecke plus ihrem Froschfreund sanft erstrahlen … jetzt fehlt nur noch ein echter Gartenzwerg!

Natürlich nimmt die Arbeit kein Ende, noch ist ja nur der Teil vor dem Haus schick gemacht … aber es macht Spaß, entspannt und ich bin schon ein bisschen stolz auf die Leistung. Jetzt bleiben sogar die Leute auf der Straße stehen und werfen bewundernde Blicke in den Garten … ick freue mir!