DeTox – Protokoll eines Selbstversuches (4)

Nun, es gibt gute und schlechte Tage. Gestern war ein mehr als schlechter. Schon beim Aufstehen tat mir vor allem die Beinmuskulatur weh. Kam mir vor wie eine alte Oma. Im Laufe des Vormittags wurde es etwas besser, nur um schon am frühen Nachmittag mit voller Wucht wieder einzutreten. Kein Herumlaufen, Treppensteigen oder Dehnübungen nützen etwas. Dazu kam eine erhebliche innere Unruhe. Ich kam mir vor wie ein eingesperrter Tiger. Richtig unzufrieden war ich mit Allem. Fruchtsaft, Wasser und Ingwertee hingen mir zum Hals raus. Ich wollte einen Kaffee!! Anscheinend hatte ich laut gejammert, dann ein energisches NEIN schallte über die Bildschirmwand, die meine Kollegin von mir trennte … danke Michaela!

Nicht genug an Unbehagen, verstärkte sich der Drang, endlich die Zähne mal wieder in was Festes zu schlagen. Es war kein Hunger, nein, irgendwie fehlte mir die Tätigkeit des Kauens und der differenziertere Geschmack von Obst oder Gemüse. Sehr am Zweifeln, ob ich das noch lange mitmachen würde, ging ich ins Bett.

Doch zum Glück … neuer Morgen, neue Motivation. Ich traute mich erst gar nicht, mich aus dem Bett zu schwingen, doch wider Erwarten tat nichts weh. Ein guter Start, fand ich. Dass meine Kaffeemaschine nur wüst Dampf und Wasser von sich gab, ohne das schwarze Gold zu produzieren, war nur ein kleiner Wermutstropfen. Mit relativ guter Laune machte ich mich auf den Weg zur Arbeit. Irgendwie fiel mir heute alles leichter. Dann kam auch noch die Sonne raus … olé, olé, olá!

Die Muskelschmerzen blieben aus, entweder hatte ich langsam genug Magnesium gebunkert oder der Körper war fertig mit Entgiften oder eine Kombination aus beidem. Es lief richtig gut! Zwar hätte ich beim gemeinsamen Mittagessen/-trinken meiner Kollegin am liebsten die knusprige Pizzakante aus der Hand gerissen, aber es lief. Nach der Arbeit raffte ich mich auf den Rasen zu mähen, eigentlich ja nicht wirklich anstrengend. Aber das bisschen merkte ich tatsächlich, den Rasenmäher wieder in den Keller zu verfrachten war ein echter Kraftakt. Danach kam das erste Mal so ein richtiges Hungergefühl auf. Eine große Tasse Gemüsebrühe musste Abhilfe schaffen, mehr oder weniger. Aber alles in Allem war es ein guter Tag. Macht mir Hoffnung, dass ich das Wochenende auch noch „flüßig“ überstehe, auch wenn viel auf dem Plan steht.

To be continued ….

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