VEGAN – SPALTET DIE NATION

Ganz schön provokant der Sticker, oder? Vor allem wenn man bedenkt, dass er an einem Rucksack pinnte, den ein junger Mann trug, während er für mehr Rechte für Minderheiten demonstrierte. Aber daran kann man gut erkennen, wie die vegane Ernährung die Nation spaltet und polarisiert.

Im Prinzip sollte sich ein Jeder so ernähren, wie er es für sich angebracht hält. Wäre da nicht gerade bei den Veganern dieser aggressive Hang zur Missionierung übermächtig. Es gibt bestimmt auch solche, die es aus purer Überzeugung tun und die bewundere ich ganz ehrlich, denn sie nehmen nicht unerhebliche Einschränkungen und Mehrausgaben in Kauf, um ihre Überzeugung leben zu können. Aber Diejenigen, die alle anderen – die Nichtveganer also – für schlechtere Menschen halten und sich und ihren Lebensstil glorifizieren und in den Vordergrund stellen, die halte ich schlichterdings für hochgradig egoistisch, selbstverliebt und fernab der Realität.

Warum? Ganz einfach: Zuerst einmal ist nachweislich durch die Evolutionsgeschichte und Kulturhistorie belegt, dass die Entwicklung der Menschheit einen enormen Sprung gemacht hat, als unsere Vorfahren in der Lage waren, von der rein makrobiologischen, pflanzlichen Ernährungsweise umzusteigen auf eine Mischernährung. Tiere auf dem Speiseplan und tierische Produkte im Alltag sicherten die Weiterentwicklung und das Überleben. Ja natürlich, damals gab es noch keine Massentierhaltung, keine quälenden Transporte und auch keine Belastung des Nahrungsmittels Fleisch durch Medikamentenrückstände oder Pestizidansammlung.

Ich bin komplett bei allen Umwelt-, Natur- und Tierschützern, wenn es darum geht, dass im heutigen Zeitalter die Nutztiere in vielen Fällen unsäglichen Qualen ausgesetzt sind. Aber solange ein Pfund ökologisch einwandfrei erzeugtes Vollkornbrot – und hier meine ich nicht das dunkel gefärbte aus dem Supermarkt – teurer ist als ein Kilo Fleisch, solange wird sich an der Situation nichts ändern. Wir haben unzählige Gesetze, die den Umgang mit Nutztieren und die Produktion von tierischen Produkten als auch die Agrarwirtschaft im allgemeinen regeln. Doch scheint es mir gerade in letzter Zeit besonders auffällig, dass diese Gesetze lediglich dazu da sind, gebrochen zu werden. Wo es Vorschriften gibt, muss auch kontrolliert werden. Aufgedeckte Fehltritte müssen publik, transparent gemacht werden. Und nach festgestellten Beanstandungen müssen Köpfe rollen. Keine hohen Politikerköpfe, die mal schnell als Sündenbock herhalten, sondern solche, die die Kontrollen nicht ordnungsgemäß durchgeführt haben oder aber entsprechende Strafen gegen diejenigen, die gegen die Vorschriften verstoßen haben. Ich als Verbraucher gehe davon aus, dass ich Bioeier kaufe, kann jedoch nicht wissen, dass die Hühner zwar einen tollen Auslauf vorm Hühnerhaus haben, den aber nicht benutzen können, weil ein Elektrodraht vorm Ausgang gespannt ist. Kein Gesetz verbietet das.

Der zweite Punkt, der mich bei vielen Veganern stutzen lässt, ist die nach außen getragene „oh schaut mal alle um wie viel gesünder ich lebe“ Mentaltität … um dann zu jeder Mahlzeit eine Handvoll Nahrungsergänzungsmittel einwerfen, weil die hochindustriell aufgearbeiteten veganen (Soja-)Produkte lang nicht das an Nährstoffen hergeben, was der menschliche Körper so braucht und in einer ausgewogenen Ernährung zu finden wäre. Ja, es gibt auch (Leistungs)Sportler, die vegan leben und trotzdem gute Ergebnisse erzielen, aber die stehen auch zu ihren Pillen! Und die legen sich auch nicht im Café mit der Bedienung an, wenn es keinen Latte Macchiato mit Mandelmilch gibt. Die Erste-Klasse-Veganer, die ihren Lebensstil jedem auf die Nase binden, ob der das hören will oder nicht, die gehen munter in den Supermarkt und kaufen veganes Deo …. hüstel …

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Da wird kein Gedanke daran verschwendet, wievel Chemikalien im Spiel sind, bis aus der Sojabohne der vegane Burger geworden ist, oder auch nur der Tofu. Wie viel Kohlendioxid produziert wurde, bis die Bohne aus dem Anbauland, über die einzelnen Verarbeitungsschritte hinweg, schließlich im eigenen Kühlschrank gelandet ist. Von Studien die belegen, dass Soja  Mangelernährung, Verdauungsstörungen, dem Zusammenbruch des Immunsystems, Schilddrüsenfehlfunktionen, kognitivem Abbau, Fortpflanzungsstörungen (hier stehen die Männer im Vordergrund), Unfruchtbarkeit bis hin zu Krebs und Herzerkrankungen verursachen kann, wollen wir jetzt gar nicht reden. Oder der Tatsache, dass ein Großteil der Sojabohnen aus den USA importiert werden und gentechnisch verändert sind. Die geben es wenigstens zu. Da wird munter Mandel- und Hafermilch gekauft, ohne darüber nachzudenken, dass zumindest Erstere problemlos und nahezu verpackungsfrei selbst gemacht werden kann.

Aber die Wirtschaft springt auf den Vegan-Hype an, bewirbt ihn aggressiv und der positive Gedanke dahinter geht völlig verloren. Und darunter leiden dann auch solche Veganer, die es tatsächlich aus Überzeugung tun und sich aktiv für den Tierschutz einsetzen. Veganes Mineralwasser

10 Kommentare zu „VEGAN – SPALTET DIE NATION“

  1. Absolut wahr! Besonders die glorifizierten Sojabohnen sind mir ein Dorn im Auge, da für den Anbau in Monokultur Wälder gerodet werden. Aber das existiert für Veganer nicht, weil sie mit Tunnelblick auf den Fleischkonum starren. Das nenne ich schwarz-weis Denken.

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  2. Das meiste Soja wird zur Verfütterung an Nutztiere produziert, nicht für Veganer. Nur um mal einen Fakt aufzugreifen. 😉 Ich könnte natürlich noch näher auf die anderen eingehen, aber im Grunde nimmt man nur die Information auf, die man auch wirklich hören möchte. Wobei es da zum Glück hier und da Ausnahmen gibt 😉
    Ich finde es auch nicht richtig, wenn Veganer missionieren, denn das ist einfach der falsche Weg. Zum Glück kenne ich auch keine Veganer, die so drauf sind, wie es so oft bemängelt wird. Dafür kenne ich ziemlich viele, die sehr locker drauf sind und nicht anfangen, andere Menschen wegen ihres Fleischkonsums fertig zu machen. Liegt vielleicht auch daran, mit wem man sich so umgibt 😉

    Schade, dass so viele Vorurteile bestehen. Das macht mich immer wieder traurig. Nur, weil manche Menschen einfach blöd sind heißt das ja auch nicht, dass die ganze Menschheit zum kotzen ist. 🙂 Oder nur weil jemand Fußball mag, muss ich das ja nicht auch mögen, um mit dieser Person eine gute Zeit haben zu können..

    Schau doch mal bei „Vegan ist ungesund“ rein, da gibts echt ein paar spaßige Videos zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=5RZUv5tTeRQ

    Liebe Grüße und einen angenehmen Abend,
    Julia

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    1. Guten Abend Julia, ich bin absolut nicht der Meinung, dass Veganer blöd sind und ich denke,dass habe ich auch deutlich gemacht. Viel mehr bewunder ich diejenigen unter ihnen, die es aus Überzeugung tun ohne es an die große Glocke zu hängen. Zugegebener Maßen habe ich Vorurteile und zwar gegen die Missionierer … und dabei ist es völlig egal, zu welchen Thema sie missionieren. Leider habe ich eben auch in meiner Zeit als Ernährungsberaterin genug Patienten gehabt, die sich unsachgemäß vegan oder vegetarisch ernährt haben. Am schlimmsten waren die, die ihre Kinder dazu nötigten und sich dann wunderten, wenn es zu Entwicklungsverzögerungen oder Fehlentwicklungen kam. Ja, ich wollte mit diesem Artikel provozieren und freue mich über jeden Kommentar. Vielleicht kann ich ja den einen oder anderen zumindest dazu anregen, seine einseitige, wie auch immer geartete Ernährung zu überdenken und sich dafür einzusetzen, dass mehr Landwirte in die Lage versetzt werden, ökologisch und wirtschaftlich zu arbeiten.
      Dir auch einen schönen Abend!
      Liebe Grüße, Kathrin

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      1. Guten Morgen, liebe Kathrin,
        Missionieren ist in keinen Fall gut. Egal, um welches Thema es sich handelt. Jeder Mensch hat schließlich ein Recht auf seine eigene Meinung. Das Problem beim Veganismus ist allerdings, dass es für viele Menschen ein sehr emotionales Thema ist. Daher reagieren viele Veganer sehr emotional. Vor allem, wenn sie sich sehr intensiv damit beschäftigen und vielleicht auch gerade erst „neu eingestiegen“ sind. Da verstehe ich dann, dass man z.B. empört über die Zustände in Schlachthäusern ist und das auch allen anderen Menschen mitteilen muss. Natürlich stößt man dann dabei auf Gegenwind und erreicht eher das Gegenteil von dem, was man vielleicht wollte. Ich kann mich in beide Seiten ein wenig reinversetzen. Ich kenne die Emotionalität selbst sehr gut und finde es hier und da auch schwierig meinen Mund zu halten (vor allem, wenn man als Veganer bewusst provoziert wird). Ich verstehe ebenso, dass man als Nicht-Veganer keine Lust hat sich anhören zu müssen, was man „falsch“ macht. Niemand hört gerne Kritik und lässt sich eine andere Meinung aufdrängen.
        Dass es Menschen gibt, die sich nicht gut informieren und daher auch nicht gesund ernähren sehe ich allerdings überall – nicht nur bei Veganern. Wie oft habe ich bemerkt, dass Eltern ihre Kinder vorwiegend mit Pizza und Pommes ernähren und es zu Hause kaum Obst und Gemüse gibt. Die Kinder kennen oft die meisten Obstsorten gar nicht.. Schade, dass du vor allem mit Vegan lebenden Eltern so negative Erfahrungen machen musstest. Gerade dieses Thema ist ja heiß diskutiert und wird gerade in den Medien auch immer sehr gepushed..
        Ich hoffe auch sehr, dass mehr Landwirte ökologisch arbeiten können und wir fair produzierte Nahrungsmittel genießen können, die uns gut tun. 🙂
        Herzliche Grüße und einen schönen Tag,
        Julia

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  3. Hm, also so manchem stimme ich zu anderem wiederum nicht.

    Ganz ehrlich, wie oft ich von Menschen die Fleisch essen missioniert werde wie ungesund oder einseitig meine Ernährung doch sei kann ich schon gar nicht zählen. Da erzählt man ganz banal dass man ab und an in diesem oder jenem Supetmarkt simple Brotaufstriche kaufen geht weil dort die Auswahl größer ist, schon bekommt man die Meinung eines Dritten aufgezwängt wie teuer, kompliziert oder extrem das ganze doch sei.
    Also die Geister spalten sich an dem Thema schon. Nur wird man erfahrungsgemäß gerne zum Mittelpunkt diverser Gespräche ohne es gewollt, geschweige denn nach der Meinung der anderen gefragt zu haben. Das kann auch sehr nervig sein.

    Hm, das einzige das man supplrmentieren muss als Veganer ist B12. Alle anderen Nährstoffe bekommt man ohne Probleme rein pflanzlich, wobei das B12 in Zierprodukten seinen Ursprung heutzutage über Nahrungsergänzungszusätze im Futter det Tiere hat, sodass das B12 welches Mischköstler heute konsumieren genauso unnatürlich ist wie das der Veganer. Macht aus meiner Sicht insofern keinen Unterschied.

    Die Sachlage zur Gesundheitsschädigung von Sojakonsum ist nicht so eindeutig belegt. Vielmehr gilt dass moderater Konsum gesund und unbedenklich ist.

    Viel mehr Aufmerksamkeit würde ich hierbei dem Tatbestand schenken, dass verarbeitetes Fleisch laut Weltgesundheitsorganisation WHO ein Karzinogen ist ähnlich wie Asbest und Nikotin. Also ein Lebensmittel das nachweislich gesundheitsgefährdend ist.

    Die Sojamonokulturen und das Gensoja existieten hauptsächlich wegen der Nutztierhaltung. Nicht wegen Tofu. Wenn man sich also Gedanken um Gensoja macht, genau das wird an die Tiere verfüttert deren Produkte wir hier essen.
    Wenn man sich Gedanken um den Regenwald macht, der wird abgerodet um Tiere zu mästen.

    Viele Veganer sind meiner Erfahrung nach durchaus um Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit bemüht. Zudem ist vegane Ernährung nicht viel teurer. Wenn ich es vergleiche früher als Mischköstler heute als Veganer gebe ich ca ein Drittel weniger Geld für Essen aus als früher. Kommt immer darauf an wie und was und wo man einkauft.

    Dass die Wirtschaft sich das Vegane zu Nutzen macht finde ich durchaus gut. So wird das Thema einer breiteren Masse bekannt. Es wird normaler und nicht mehr so eine öko-Seitennische. Denn um was zu verändern muss auch die Masse angesprochen werden. Und in Sachen Tierschutz ist es mir lieber die Leute kaufrn auch mal Pflanzenmilch, Sojajoghurt oder ein Pflanzenschnitzel als die Originale.

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    1. Hallo Cordula, vielen Dank für deinen sehr ausführlichen Beitrag! Missionieren ist immer nervtötend, egal in welche Richtung. Deshalb wäre es um so vieles entspannter, wenn alle Seiten es einfach unterlassen würden.
      Ich gebe dir Recht, wenn du sagst, dass bei relativ ausgewogener veganer Ernährung eine Supplementierung mit B12 ausreichend ist. Aber leider sind gerade die Mode-Veganer nicht informiert genug, um das zu bedenken. Was du verabscheust, nämlich versehentlich in den Mittelpunkt der Diskussion zu kommen, genau das provozieren sie und genießen es. Gilt natürlich genauso so für Fleisch verzehrende Mitmenschen 🙂
      Es gibt halt überall Ausnahmen, die dann leider negativ ins Auge fallen.
      Wenn nachhaltige ökologische Viehwirtschaft betrieben würde, gäbe es keine Rodungen für Viehmastfutter und definitiv weniger Rückstände im Fleisch.
      Karzinogen sind verarbeitete Fleischprodukte nur dann, wenn sie für die im Discounter so beliebte endlose Haltbarkeit vorbereitet wurden oder zuhause unsachgemäß zubereitet werden. Korrigiere mich gerne, wenn ich da falsch liege. Beides könnte man mit ein bisschen Mitdenken vermeiden.
      Im Grunde genommen ist jeder für sein (Ernährungs)Glück selbst verantwortlich. Möge er doch auch einfach vor seinem eigenen Tellerchen kehren, so wie es viele engagierte Veganer und Vegetarier ja tatsächlich tun und ihre überschüssige Energie in Nachhaltigkeit und Tierschutz investieren!
      In diesem Sinne, einen schönen Abend noch!
      Liebe Grüße, Kathrin

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      1. In Bezug auf verarbeitetes Fleisch stimmt deine These nicht ganz. Die WHO klassifiziert verarbeitetes Fleisch generell als Karzinogen der Gruppe 1. Also in derselben Gruppierung wie Nikotin Asbedt und Plutonium.
        Insofern ist verarbeitetes Fleisch allgemein ein Karzinogen welches das Risiko an Magen und Darmkrebs zu erkranken erhöht. 50 g täglich erhöhen das Risiko bereits um 18 Prozent. Alles nachzulesen auf der Seite der WHO.
        Wenn es um Gesundheit geht so finde ich sollte man sich darüber mehr Gedanken machen. Denn kleine Kinder bekommen somit Karzinogene zu essen in Form von Speck, Hamburgern, Würstchen, Wurstscheiben usw.

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  4. Ich bin zwar „nur“ Vegetarierin, trotzdem kenne ich aber das Problem des Missionierens von der anderen Seite – mein kleiner Bruder (der mich natürlich nur provozieren möchte, aber auch das ist nicht nett..) macht eine Ausbildung zum Landwirt und ist derzeit auf einem Schweinehof. Der erzählt mir dann gerne detailliert, wie er denn die Ferkel kastriert. Ohne Betäubung. Oder wie es zu viele Ferkel in Wurf gab und die übrigen, schwächsten leider entsorgt werden müssen. Und das ist kein gammliger Skandalbetrieb, sondern ein gut laufender, hygienischer und – zumindest laut meinem Bruder – rechtlich einwandfreier Betrieb. Wobei viele Bauern (ich weiß, die Klischeekeule, aber ist leider größtenteils meine Erfahrung..) einen Dreck auf Tier- oder Naturschutzrichtlinien geben, denn die wären ja von Menschen verabschiedet, die keine Ahnung von der Praxis haben (was ja manchmal stimmen mag, aber dafür denken diese Menschen eben dann weiter als ihre Grenze vom Feldweg und sehen, dass es eben große Probleme mit sich bringt wenn „alles so wie immer“ weiter gemacht wird (Beispiel Überdüngung der Böden).
    Naja, aber ich schweife ab. Gerade als Vegetarier vom Dorf kriegt man teilweise die haltlosesten Vorwürfe (ich bin schuld, dass Bauer xy pleite ist, aha)..also das moralische Überlegenheitsgefühl gibt’s leider auf beiden Seiten..
    Veganer kenne ich außerhalb des Internets nur wenige, aber alle sehr nett und nicht missionierend – online trifft man da leider manchmal andre Exemplare, aber das sind auch hauptsächlich die, die dieses schon lange und intensiv Leben und sich sehr stark damit identifizieren.. Trotzdem nervt es natürlich^^

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    1. Ja, die Praxen in den Viehbetrieben sind schon sehr brutal. Ich habe ein Jahr auf einem Schweinzuchtbetrieb gearbeitet und obwohl mein Chef seine Tiere geliebt hat – wenn ein Sau Probleme beim Ferkeln hatte, blieb er die ganze Nacht dabei und wir fanden ihn morgens schlafend zwischen den Ferkeln – so wurden die Tiere ohne Betäubung kastriert, die Schwänze kupiert usw. Ei, das haben wir immer so gemacht … Tja, und dieses immer so gemacht, das muss irgendwie raus aus den Köpfen!

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  5. Das ist ein interessantes Thema und auch streitbares. Ich halte es mit dem Satz: „Jeder sollte das Essen was er will.“ Zu dem Thema Ernährung wäre viel zu sagen. Weshalb baut man Pflanzen zur Umwandlung in Biosprit an, wenn die Anbaufläche für Lebensmittel gebraucht werden könnten? Weshalb ist es möglich, dass Pferde von Polen nach Spanien gekarrt werden um dort geschlachtet zu werden? Wie kann es sein, dass verseuchte Eier in den Handel kommen? Hier ist der Gesetzgeber gefordert. Nicht nur Gesetze machen und und deren Einhaltung nicht kontrollieren. Vielleicht soilte sich die Politik auf wichtige Themen konzentrieren als sich über den Krümmungsgrad einer Banane zu streiten.

    Die Geschichte mit den Ferkeln hört sich süß an. Früher kannte der Bauer seine Tiere noch und hat mit ihnen gelitten. Heute geht das nicht mehr, wenn er im Markt bestehen will.

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