Ü F Ü ODER U H U … JUST THINK POSITIVE!

Es soll ja tatsächlich Menschen geben, die mögen es gar nicht, ihren Geburtstag zu feiern. Vor allem, ab einem bestimmten Alter und der 50. gehört definitiv bei den meisten schon dazu. Also, ich gehöre jedenfalls nicht zu dieser Sorte Menschen. Ich liebe jeden meiner Geburtstage, freue mich im Vorfeld darauf, diverse Kuchen auszusuchen oder ein kleines Menü für den Abend vorzubereiten. Für gewöhnlich kommt eh nur die liebe Familie und der eine oder andere ganz enge Freund. Doch dieses Jahr war es mal anders, es war besagter runder, der das Jahrhundert in zwei Hälften spaltet.

„Oh mein Gott, jetzt gehörst du auch zum alten Eisen!“ hörte ich von den armen Pessimisten. „Ach herrjeh, so alt hätte ich dich nicht eingeschätzt!“ von den Möchtegern-Schmeichlern. Tja, das ist der Scheideweg des halben Jahrhunderts, oder wie heißt es so schön: Das Glas kann halb leer oder halb voll sein.

Aber Entschuldigung … warum macht man so einen Affentanz um dieses eine Jahr, das man regelmäßig dazuzählen muss?? Ändert sich denn an diesem Tag IRGENDETWAS? Ich schlafe jeden Abend vor meinem Geburtstag ein und rufe mir dabei in Erinnerung, wie der Tag so war und stelle dann tatsächlich wenig erstaunt fest, dass der Nächste sich meistens ganz genauso anfühlt. Ergo muss das Altern doch reine Kopfsache sein, es geschieht so schleichend, dass die Veränderungen nur bei einem ausgedehnten Blick in die Vergangenheit sicht-und spürbar wird.

Dabei vergessen viele, wie sehnlich sie sich auf die ersten Veränderungen gefreut haben: Die erlernte Selbstständigkeit, das Erwachsen werden, das eigene Leben gestalten und leben zu können. Doch all das ist bei vielen vergessen, sobald da eine 4 oder 5 im Zehner steht, bei besonderen Härtefällen fängt das ja schon mit einer 3 an. Himmel!!! Warum genießt ihr nicht einfach die Zeit, solange ihr noch selbstständig sein könnt, euer Leben selbst bestimmen und gestalten könnt!

Ihr habt es selbst in der Hand, den Verfall eurer Lebensfreude zu verlangsamen, wer die Kleinigkeiten des Alltags genießt und die grauen Zellen immer wieder ein bisschen fordert, der vergisst auch mal, dass der Rücken zwickt, die Knie nicht mehr so wollen oder die Finger das Kleingeld nicht mehr aus der Geldbörse gefischt bekommen. Gestaltet doch einfach euer eigenes buntes Lebenskunstwerk … viele kleine farbige Flecken ergeben ein warmes Strahlen, dass auch mal über die grauen Sequenzen hinweghelfen kann.

Auch wenn ich oft kleidungstechnisch schwarz für das schönere bunt halte … es gibt jeden Tag mindestens einen farbigen Klacks auf meiner Leinwand, der mir ein Lächeln auf die Lippen zaubert.

Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass viele Dinge erst so richtig wertvoll und gut werden, wenn sie ein gewisses Alter, eine gewisse Reife erreicht haben!

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