TRUMP … EIN LEBEN HINTER DEM NEUEN EISERNEN VORHANG

Die US-Bürger haben gewählt. Das ist ein demokratisches Grundrecht. Jeder hat seine Stimme freiwillig an seinen Wunschkandidaten abgegeben. Doch die Zweifel, ob die Mehrheit der Wähler beim Kreuzchen machen, im Vollbesitz ihrer geistigen Kraft war, wächst von Minute zu Minute.

Schon der Wahlkampf war hart und dreckig, Skandal gespickt. In Geheimdienstberichten war die Rede davon, dass der Kreml helfend eingegriffen hätte, um Trump auf jeden Fall auf dem amerikanischen Thron zu sehen.  Außerdem  gab es nach der Wahl nicht wenige Stimmen, die von Manipulation bei der Stimmenauszählung sprachen. All das kommt uns in Europa doch noch sehr bekannt vor, denken wir an die Zeiten, als im ehemaligen Ostblock Demokratie auf ganz eigene Weise ausgelebt wurde.

Und so wurde Trump, Geschäftsmann durch und durch, dafür weniger politisch und schon gar nicht diplomatisch begabt, der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Er bastelte sich ein Kabinett zusammen, das mehr als 5 Milliarden Dollar in privaten Portokassen verwaltet, plus die gut 3,5 Milliarden Trump-eigenen Bucks, plus dem Zaster der sehr wohlhabenden Präsidentenberater. Wer braucht da schon Diplomatie?

Der Neu-Präsident und Alt-Patriarch machte ja schon zu unpolitischen Zeiten keinen Hehl aus seinem unterirdischen Frauenbild. Zehntausende von Amerikanerinnen brachte unter anderem das auf die Straße. Seine Rache: ein Antiabtreibungsgesetz.

Dabei war doch seine Amtseinführung DIE größte Veranstaltung ihrer Art- Zigtausende von Anhängern jubelten ihm entgegen … Ach nein, ganz so weit, dass er die Massen zum Huldigen auf die Straße zitieren kann, ist er dann doch noch nicht, kann ja aber noch werden. Das war dann der Moment, wo die „alternativen Fakten“ zum Zuge kamen. Eine sehr charmante Umschreibung für simple Lügen. Sein Pressesprecher legalisierte das Lügen dann in einer flammenden Rede vor Medienvertretern, würde doch jeder mal die Wahrheit so auslegen, wie er sie bräuchte. Vor allem die Presse lüge ja mit Vorliebe. Was soll´s also. Und so ein bisschen Volksverdummung hat schon manchem Machtinhaber geholfen.

Und wer aufmüpfig ist oder (vielleicht) ein Terrorist, wird gefoltert. Ist ja sein erklärtes Ziel, die Folter wieder offiziell einzuführen, aber natürlich nur wenn sein selbst eingesetzter CIA Chefs und der Außenminister zustimmen … hüstel …

Damit so verdächtige und unerwünschte Subjekte erst gar nicht mehr ins Land kommen, baut er eine Mauer um sein Reich. Hat vor einem guten halben Jahrhundert bei uns auch jemand gemacht und vor vielen Hundert Jahren die Chinesen. Und genau wie dort, wird der Herr Staatsregent wohl auf den Kosten sitzen bleiben, denn Mexikos Präsident, dem er gerne die Rechnung schicken würde, hat ihn wahrscheinlich gerade von seiner Freundesliste gestrichen. Mit so einer Mauer um sein Reich bekommt er allerdings auf Dauer Probleme mit der Wirtschaft. Zwar soll ja nichts mehr importiert werden, denn die landeseigene Industrie heißt es zu stärken, aber vielleicht bleiben dann auch seine in Billiglohnländern produzierten eigenen Marken vor der Tür, so wie die des Trump-Modelables.

Tja, was soll ich sagen … blicke ich zurück … haben die Amerikaner sich einen demokratisch gewählten Kapital-Diktator ins Nest gesetzt, bei dem es mich nicht wundern würde, wenn er in absehbarer Zeit per Dekret oder was auch immer, die Befugnisse seiner ausführenden Organe zu beschneiden versucht, um seinen Willen durchzusetzen. Als großes Vorbild kann er sich an Putin orientieren, der macht das ja schon sehr erfolgreich … und kennt sich mit Mauern und Eisernen Vorhängen geschichtsbedingt ziemlich gut aus. So ein demonstratives Machtsymbol wie ein Lorbeerkranz oder eine schöne Krone würde auch die desaströse Haarpracht verbergen.

Liebe US-Bürger, ich wünsche euch alles Glück dieser Erde um mit diesem Schicksal fertig zu werden, auch wenn es housmade ist. Wir stehen euch bei eurem Glasnost á la America bei!

Photocredit: Tim Reckmann, pixelio.de

4 Kommentare zu „TRUMP … EIN LEBEN HINTER DEM NEUEN EISERNEN VORHANG“

  1. Trumpft die Wundertüte. Jeden Tag kann man sich über seine Meinung und Ideen nur wundern.

    Übrigens: Nicht nur Amerika muss mit ihm leben sondern auch der Rest der Welt.

    Angst und bange kann einem werden, wenn man bedenkt, dass so jemand den “Atomkoffer“ mit sich rumträgt.

    Trotz all ein schönes Wochenende. Liebe Grüße
    Harald

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